NSCLC â Regressionsgrading nach Junker & IASLC
Spezifisch fĂŒr nichtkleinzellige Lungenkarzinome nach neoadjuvanter Therapie: Junker I/IIa/IIb/III und ergĂ€nzende IASLC MPR/pCR-Beurteilung.
1 · Histopathologische Angaben
Pflichtfelder zuerst ausfĂŒllen. Unpassende Anschlussfragen werden ausgeblendet.
Diese Regressionseinteilung ist fĂŒr vorbehandelte Resektate vorgesehen.
Bei vermeintlicher Komplettregression ist eine ausreichend umfassende histologische Aufarbeitung besonders wichtig.
0â100 %, möglichst in 10-%-Schritten; bei kleinen Resten (<5 %) genauer schĂ€tzen. 10 % ist ein kritischer Grenzwert.
Die restliche FlĂ€che wird automatisch als Stroma / Fibrose / EntzĂŒndung berechnet.
Ein geringer vitaler Tumoranteil allein beweist keinen Therapieeffekt.
Junker berĂŒcksichtigt fĂŒr die Gesamtregression auch vitale LK-Residuen; die IASLC beurteilt MPR am Primarius und pCR an Primarius + Lymphknoten.
Cut-offs und Interpretation
- Junker I: keine / nur geringe spontane Regression
- Junker IIa: therapiemodifiziert, â„10 % vitale Residuen und/oder mehr als kleinherdige vitale LK-Residuen
- Junker IIb: therapiemodifiziert, <10 % vitale Residuen und/oder kleinherdige vitale LK-Residuen
- Junker III: keine vitalen Tumorzellen im Primarius und in den untersuchten regionÀren LK
- IASLC MPR: â€10 % vitale Tumorzellen im PrimĂ€rtumorbett
- IASLC pCR: kein vitaler Tumor im Primarius und in den regionÀren LK