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Thoraxpathologie · Tumorregression
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Junker · IASLC 2020/2026RVT + Nekrose + StromaLK separat berĂŒcksichtigen

NSCLC – Regressionsgrading nach Junker & IASLC

Spezifisch fĂŒr nichtkleinzellige Lungenkarzinome nach neoadjuvanter Therapie: Junker I/IIa/IIb/III und ergĂ€nzende IASLC MPR/pCR-Beurteilung.

1 · Histopathologische Angaben

Pflichtfelder zuerst ausfĂŒllen. Unpassende Anschlussfragen werden ausgeblendet.

Diese Regressionseinteilung ist fĂŒr vorbehandelte Resektate vorgesehen.

Bei vermeintlicher Komplettregression ist eine ausreichend umfassende histologische Aufarbeitung besonders wichtig.

0–100 %, möglichst in 10-%-Schritten; bei kleinen Resten (<5 %) genauer schĂ€tzen. 10 % ist ein kritischer Grenzwert.

Die restliche FlĂ€che wird automatisch als Stroma / Fibrose / EntzĂŒndung berechnet.

Automatisch berechnetes Stroma / Fibrose / EntzĂŒndung
—

Ein geringer vitaler Tumoranteil allein beweist keinen Therapieeffekt.

Junker berĂŒcksichtigt fĂŒr die Gesamtregression auch vitale LK-Residuen; die IASLC beurteilt MPR am Primarius und pCR an Primarius + Lymphknoten.

Cut-offs und Interpretation

  • Junker I: keine / nur geringe spontane Regression
  • Junker IIa: therapiemodifiziert, ≄10 % vitale Residuen und/oder mehr als kleinherdige vitale LK-Residuen
  • Junker IIb: therapiemodifiziert, <10 % vitale Residuen und/oder kleinherdige vitale LK-Residuen
  • Junker III: keine vitalen Tumorzellen im Primarius und in den untersuchten regionĂ€ren LK
  • IASLC MPR: ≀10 % vitale Tumorzellen im PrimĂ€rtumorbett
  • IASLC pCR: kein vitaler Tumor im Primarius und in den regionĂ€ren LK
Wichtig: exakt 10 % RVT → Junker IIa, gleichzeitig IASLC MPR. Lymphknotenstatus ist fĂŒr die Aussage „pCR“ erforderlich.