MORPHOLOGIEGELEITETER BEFUNDASSISTENT BETA · v2.6
SmartBefund Hüftkopf
Geführte Fragen zum resezierten Femurkopf – unabhängig von der Einsendeindikation. Von Knorpel und subchondraler Spongiosa bis zur Osteonekrose, Fraktur, Synovialreaktion und atypischen Läsion. Mit kopierbarem deutschen Befund.
Wähle nur tatsächlich beurteilte Merkmale. „Nicht untersucht“ ist keine Negativaussage. Insbesondere primäre Osteonekrose, Insuffizienzfraktur und Infektion lassen sich nicht aus einem isolierten Merkmal sicher ableiten. Keine patientenidentifizierenden Daten eingeben.
01 Material & klinischer Kontext
02 Makroskopie (optional)
Im Befund nur übernehmen, wenn tatsächlich dokumentiert. Für die histologische Diagnose sind diese Angaben nicht zwingend.
03 Gelenkknorpel & Arthrosezeichen
Oberflächenmorphologie vor Einordnung; keine freie Schätzung eines offiziellen Arthrosegrades.
Typische degenerative Trias: Knorpelfibrillation/-verlust, Osteophyten und subchondrale Sklerose/Zysten. Umschriebene Nekrosen unter eburniertem Knorpel können sekundär bei Arthrose auftreten.
04 Knochen, Osteonekrose & Fraktur
Primäre Femurkopfnekrose: Ein ausgedehntes geographisches Nekroseareal mit Mark- und Trabekelnekrose ist überzeugender als vereinzelte leere Lakunen. Subchondrale Insuffizienzfraktur: Fraktur mit Kallus/Granulationsgewebe, oft mit lokal sekundärer Nekrose; Ätiologie nur mit Bildgebung und Kontext sicher beurteilbar.
05 Entzündung, Synovialis & Kristalle
Synovialis, falls tatsächlich mit eingesandt
Kristall-/Ablagerungserkrankung
Bei formalinfixiertem, entkalktem Gewebe können insbesondere Uratkristalle verlorengehen. Morphologische Hohlräume/Chondrokalzinose allein begründen keinen spezifischen Gichtnachweis.
06 Tumorausschluss & Sonderbefunde
Bei atypischen Herden, pathologischer Fraktur oder überraschender Knochenzerstörung müssen z. B. Metastase, hämatologische Neoplasie oder primärer Knochentumor gesondert beurteilt werden. Nicht blind „kein Malignitätsnachweis“ ausgeben.